🏭 Für Gewerbebetriebe

Stromkosten senken mit Windkraft — für Gewerbe & Industrie

Industriestrompreise von 20–26 ct/kWh und 24/7-Grundlast schaffen ideale Bedingungen für wirtschaftliche Kleinwindanlagen.

⚡ Der Wirtschaftlichkeitshebel

Hohe Strompreise + 24/7-Betrieb = kurze Amortisation

Der entscheidende Faktor für die Wirtschaftlichkeit ist die Eigenverbrauchsquote. Gewerbebetriebe mit konstantem 24/7-Verbrauch haben strukturell die besten Voraussetzungen.

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Industriestrompreis 20–26 ct/kWh

Jede selbst erzeugte kWh spart den vollen Einkaufspreis. Bei 100.000 kWh/Jahr Eigenverbrauch: 20.000–26.000 € Ersparnis pro Jahr.

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Konstante Grundlast = hoher Eigenverbrauch

Produktionsanlagen, Beleuchtung, Klimatisierung — Gewerbe verbraucht rund um die Uhr. Eingespeister Strom bringt nur 7,4 ct/kWh. Eigenverbrauch ist der Schlüssel.

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ESG & Nachhaltigkeitsziele

Eigene erneuerbare Energieproduktion stärkt CO₂-Bilanz und erfüllt zunehmende Anforderungen von Kunden und Investoren.

Windanlage Gewerbe

Beispielrechnung: 10 kW auf einem Gewerbebetrieb

Standort: Norddeutschland · Mittlere Windgeschwindigkeit 5,0 m/s · Eigenverbrauchsquote 85%

PositionWert
Investition gesamt (inkl. Mast, Installation)ca. 45.000 €
Jahresertrag (10 kW @ 5,0 m/s)ca. 18.000 kWh
Davon selbst verbraucht (85%)15.300 kWh
Einsparung Eigenverbrauch (23 ct/kWh)ca. 3.520 €/Jahr
Einspeisung (2.700 kWh × 7,4 ct)ca. 200 €/Jahr
Gesamtertrag pro Jahrca. 3.720 €/Jahr
Amortisationszeitca. 12 Jahre
Hinweis: Bei 30 kW Anlagen (größerer Betrieb, 90% Eigenverbrauch) verbessert sich die Wirtschaftlichkeit deutlich auf 6–8 Jahre Amortisation. Nutzung erneuerbarer Energien für Eigenverbrauch ist steuerlich begünstigt.
Erst Standort prüfen →

Welche Gewerbebetriebe sind am besten geeignet?

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Produktion & Fertigung

24/7-Betrieb, hohe Grundlast, meist ausreichend Freifläche auf dem Betriebsgelände. Besonders geeignet: Metallindustrie, Holzverarbeitung, Lebensmittelproduktion.

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Logistik & Transport

Große Freiflächen, Ladeinfrastruktur für E-Flotten, konstanter Energieverbrauch. Windstrom für Hallenlüftung, Beleuchtung und Ladestation.

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Handwerk & Service

Betriebe mit Werkstatt, Halle oder Außengelände. Windstrom für Kompressoren, Maschinen, Beleuchtung — oft in Kombination mit bestehender PV-Anlage.

✅ Gute Voraussetzungen

  • Jahresverbrauch > 50.000 kWh
  • Betrieb > 8 Stunden/Tag
  • Freifläche für Mast verfügbar
  • Gewerbe-/Industriezone oder Außenbereich
  • Windgeschwindigkeit > 4,5 m/s am Standort

❌ Weniger geeignet

  • Innenstadtlagen ohne Freifläche
  • Betrieb nur tagsüber, schwache Nachtlast
  • Sehr niedriger Jahresverbrauch
  • Windgeschwindigkeit < 4 m/s

Häufige Fragen

In Gewerbe- und Industriegebieten gelten oft günstige Vorschriften. In vielen Bundesländern sind Anlagen bis 15 m Gesamthöhe genehmigungsfrei oder vereinfacht genehmigungspflichtig. Eine Bauvoranfrage beim zuständigen Bauamt klärt die Situation für Ihren Standort schnell und kostengünstig.
Ja — KfW-Programm 270 (Erneuerbare Energien) bietet zinsgünstige Kredite. Einzelne Bundesländer haben eigene Förderprogramme. Die BMLEH-Förderung mit 50% Zuschuss gilt spezifisch für landwirtschaftliche Betriebe, nicht für allgemeines Gewerbe. Wir klären die für Sie verfügbaren Programme.
Faustregel: Die Anlage sollte auf Ihren tatsächlichen Eigenverbrauch ausgelegt sein — nicht mehr. Eine Anlage, die 120% Ihres Verbrauchs produziert, speist 20% ein und verliert damit 75% des möglichen Werts (7,4 ct statt 23 ct/kWh). Unser ROI-Rechner hilft bei der optimalen Dimensionierung.
Wir bieten standardisierte Wartungsverträge ab Inbetriebnahme. Jährliche Inspektion, Fermonitoring und Entstörungsservice. Typische Wartungskosten: 1–1,5% der Investitionssumme pro Jahr.

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