Industriestrompreise von 20–26 ct/kWh und 24/7-Grundlast schaffen ideale Bedingungen für wirtschaftliche Kleinwindanlagen.
Der entscheidende Faktor für die Wirtschaftlichkeit ist die Eigenverbrauchsquote. Gewerbebetriebe mit konstantem 24/7-Verbrauch haben strukturell die besten Voraussetzungen.
Jede selbst erzeugte kWh spart den vollen Einkaufspreis. Bei 100.000 kWh/Jahr Eigenverbrauch: 20.000–26.000 € Ersparnis pro Jahr.
Produktionsanlagen, Beleuchtung, Klimatisierung — Gewerbe verbraucht rund um die Uhr. Eingespeister Strom bringt nur 7,4 ct/kWh. Eigenverbrauch ist der Schlüssel.
Eigene erneuerbare Energieproduktion stärkt CO₂-Bilanz und erfüllt zunehmende Anforderungen von Kunden und Investoren.
Standort: Norddeutschland · Mittlere Windgeschwindigkeit 5,0 m/s · Eigenverbrauchsquote 85%
| Position | Wert |
|---|---|
| Investition gesamt (inkl. Mast, Installation) | ca. 45.000 € |
| Jahresertrag (10 kW @ 5,0 m/s) | ca. 18.000 kWh |
| Davon selbst verbraucht (85%) | 15.300 kWh |
| Einsparung Eigenverbrauch (23 ct/kWh) | ca. 3.520 €/Jahr |
| Einspeisung (2.700 kWh × 7,4 ct) | ca. 200 €/Jahr |
| Gesamtertrag pro Jahr | ca. 3.720 €/Jahr |
| Amortisationszeit | ca. 12 Jahre |
24/7-Betrieb, hohe Grundlast, meist ausreichend Freifläche auf dem Betriebsgelände. Besonders geeignet: Metallindustrie, Holzverarbeitung, Lebensmittelproduktion.
Große Freiflächen, Ladeinfrastruktur für E-Flotten, konstanter Energieverbrauch. Windstrom für Hallenlüftung, Beleuchtung und Ladestation.
Betriebe mit Werkstatt, Halle oder Außengelände. Windstrom für Kompressoren, Maschinen, Beleuchtung — oft in Kombination mit bestehender PV-Anlage.